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Welches Material für eine Vase?

Leonardo VasenOb einzelne Blumen oder ganzer Strauß: Vasen dienen der Aufbewahrung von Schnittblumen, Dekorationsmaterialien, Ästen und Zweigen. Heute werden Vasen immer vielseitiger genutzt. Fanden sie sich früher vor allem als fester Bestandteil der Tischdekoration wieder, werden sie heute gern durch Steine und Dekomaterialien der Jahreszeit angepasst. So vielfältig wie die Nutzungsmöglichkeiten sind, so abwechslungsreich gestalten sich heute auch die Materialien, aus denen die Vasen bestehen. Die Hersteller sind hier immer wieder zu Experimenten bereit. Darüber hinaus sorgen modernste Techniken dafür, dass sich auch klassische Materialien heute filigraner denn je verarbeiten lassen. Wir haben uns für Sie in den vielfältig gestalteten Sortimenten umgesehen und fassen in diesem Ratgeber die wichtigsten Materialien und die Eigenschaften zusammen.

Warum ist das Material so wichtig?

Welches Material für eine Vase?Beim Kauf einer Vase achten die meisten Verbraucher auf Design, Größe und Form. Gerade das Material gerät hier oft in Vergessenheit, was sehr schade ist. In der Tat haben alle Materialien Stärken und Schwächen.

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Trotzdem sollten Sie sich gut überlegen, für welches Material Sie sich entscheiden:

  • Die verarbeiteten Materialien sind für die Pflege und Reinigung entscheidend. Es gibt Materialien, bei denen Sie über eine Reinigung im Geschirrspüler nachdenken können.
  • Weiterhin beeinflussen die verwendeten Materialien die Gesamtwirkung einer Vase. Modelle aus Glas wirken leichter und zeitloser als die Ausführungen aus Porzellan beispielsweise.
  • Die ausgesuchten Materialien sollten zum Einrichtungsstil passen. So lässt sich eine Vase aus Aluminium beispielsweise kaum mit dem Wohlfühlfaktor des Landhausstils vereinbaren.

Es gibt übrigens auch Materialien, die mit einzelnen Blumensorten besser harmonieren als andere. So kommen Rosen beispielsweise in Vasen aus Ton besonders gut zur Geltung. Darüber hinaus schränken die Materialien auch die Designmöglichkeiten ein. Porzellanvasen lassen sich anders gestalten als Modelle aus Glas, bei denen lediglich durch Farben ein Akzent gesetzt wird.

Glas und Kristallglas lassen Leichtigkeit aufkommen

Heute bestehen die meisten Vasen, die es gibt, aus Glas. Glasvasen passen sehr gut in den modernen Einrichtungsstil. Sie wirken leicht, elegant und ebenso ausgesprochen dezent. Außerdem sind sie mit den verschiedensten Blumen kombinierbar.

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Glasvasen können die unterschiedlichsten Formen annehmen. Flüssig wird das Material bei hohen Temperaturen geblasen, wodurch sich kugelförmige Vasen ebenso umsetzen lassen wie Zylindermodelle. Bei den Glasvasen wird heute zwischen zwei grundlegenden Arten unterschieden:

einfache Glasvasen Kristallglasvasen
Einfache Vasen aus Glas sind meist vollkommen transparent. Auch sie gibt es in verschiedenen Stärken. Dünne Glasvasen wirken elegant und ausgesprochen filigran. Sie sind leicht und eignen sich besonders zur Aufbewahrung kleiner Sträuße. Die Reinigung dieser Vasen setzt ein bisschen Geschick voraus, vor allem wenn der Hals schmal ist. Aufgrund des dünnen Materials können diese Glasvasen in der Regel nicht in der Spülmaschine gereinigt werden. Bereits wenn Sie eine Vase hochheben, ist der Unterschied zwischen normalem Glas und Kristallglas erkennbar. Kristallglas wird auch als Hart- oder Spiegelglas bezeichnet. Es ist um einiges schwerer als normales Glas. Durch seine besonderen Eigenschaften geht es aber auch mit außergewöhnlichen Merkmalen einher. Wenn Sie eine Vase aus Kristallglas vor eine Lampe stellen, bricht das Material das Licht, wodurch sich die Vase in unzähligen Spektralfarben zu erkennen gibt. Für diesen Effekt werden dem Glas verschiedene Metalloxide und Ionen zugesetzt.

TIPP: Meistens sind die Kristallglasvasen nicht zu 100 Prozent transparent, wodurch hier kleine Wasserflecke beispielsweise auch nicht so leicht erkennbar sind.

Porzellanvasen: Beliebter Klassiker mit aufwendigen Verzierungen

Neben Glas gehört Porzellan zu den bekanntesten Materialklassikern. Auch dieses Material ist robust und hält im Alltag einiges aus. Sowohl beim Design als auch bei der Form beweisen die Hersteller Kreativität. Porzellan ist auch als weißes Gold bekannt. Die Herstellung und Verarbeitung dieses Erzeugnisses haben in Deutschland eine lange Tradition. Porzellanvasen können klassisch weiß, aber auch mit aufwendigen Mustern versehen sein.

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Auch wenn die Herstellungsverfahren verschieden sind, sind auch bei den Porzellanvasen die verschiedensten Formen möglich:

  • Kugelvasen aus Porzellan haben eine ausgeprägt bauchige Form. Sie eignen sich hervorragend für rundgebundene Sträuße und große Blüten.
  • Zylindervasen aus Porzellan haben meist einen geringeren Durchmesser und sind nicht ganz so hoch. Sie bewahren darin am besten die verschiedensten Schnittblumen auf.
  • Viele Bodenvasen bestehen aus Porzellan, da das Material hier einfach für diese Maße die besseren Eigenschaften bietet. Diese großen Porzellanvasen sind vorrangig an der Höhe zu erkennen, die bei 40 cm liegt.

Tipp: Einmal in Form gebracht, wird das Porzellan noch lasiert. Dadurch bekommt es eine schöne glänzende Oberfläche. Die Porzellanvasen können so auch mit verschiedenen Farben und Mustern versehen werden, wodurch sie einen atemberaubenden Wiedererkennungswert erhalten.

Wie filigran eine Porzellanvase letzten Endes wirkt, hängt entscheidend davon ab, in welcher Stärke das Material verarbeitet wird. Umso dünner es ist, desto filigraner und eleganter wirkt es. Die geringe Stärke macht das Porzellan aber natürlich auch zerbrechlich, wodurch Sie bei der Pflege sehr vorsichtig vorgehen müssen. Aufgrund der Zusammensetzung weist Porzellan einen angenehm ästhetischen Schimmer auf. Das Material ist wasserundurchlässig, was es zur idealen Aufbewahrungslösung verschiedener Schnittblumen macht.

Vor- und Nachteile einer Porzellanvase

  • wirkt elegant und filigran
  • kann in verschiedenste Formen gebracht werden
  • zeigt einen angenehm ästhetischen Schimmer
  • kann farbig lasiert werden
  • ist robust
  • passt gut in jeden Einrichtungsstil
  • Wasserstand nicht ablesbar
  • müssen von Hand gereinigt werden
  • sehr dünnes Porzellan zerbricht schnell

Keramikvasen: Die Alternative zu Porzellan

Es gibt ein Material, das dem Porzellan sehr ähnlich ist: Die Rede ist von Keramik. Keramik und Porzellan lassen sich auf den ersten Blick kaum unterscheiden, sind in der Zusammensetzung und den Eigenschaften aber verschieden. Keramik ist ein offenporiges Material. Damit Sie in eine Vase aus diesem Material Wasser füllen können, wird es mit einer speziellen Lasur versehen.

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Keramik wird immer glasiert. Da der Tonanteil hier recht hoch ist, hat das Material immer einen rötlichen Schimmer. Dieser kommt längst nicht bei allen Verbrauchern gut an. Um diesen rötlichen Schimmer zu verstecken, erhalten die Keramikvasen eine Glaslasur. Diese Glaslasur wird in einem speziellen Verarbeitungsverfahren auf das Grundmaterial aufgebracht. Sie kann transparent, aber natürlich auch farbig sein. Erst durch die Glasur wird die Keramik schließlich wasserdicht.

Keramik wird für die Vasen in verschiedenen Stärken verarbeitet. Umso stärker es ist, desto robuster wirkt es. Dadurch eignet es sich natürlich vor allem für funktionale und rustikale Einrichtungsstile.

Metallvasen erobern die Einrichtungswelt

Vor wenigen Jahren haben die Hersteller der Vasen ein weiteres Material für sich entdeckt, welches aber erst relativ zaghaft verwendet wird, mittlerweile aber zusehends Zuspruch ernten kann. Die Rede ist von Metall. Metallvasen sind zweifelsohne praktisch. Sie zerbrechen beim Herunterfallen nicht und haben daher eine lange Lebensdauer. Außerdem sind sie extrem robust. Darüber hinaus haben Metallvasen ein kühles, distanziertes Image, wodurch sie sich hervorragend für einen puristischen Einrichtungsstil eignen. Die meisten Hersteller setzen alles daran, den Glanzeffekt der Metallvasen zu erhalten. So schimmern die Oberflächen dieses Werkstoffs besonders schön.

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Metallvasen gehören übrigens zu den Modellen, die Sie nach Belieben In- und Outdoor einsetzen können. Im Innenbereich schaffen Sie einen schönen Kontrast zu den Holzmöbeln und können hervorragend als Blickfang eingesetzt werden. Bei den Formen zeigen sich die Hersteller jedoch eher von der klassischen Variante und setzen auf den einfachen Zylinder. Metallvasen eignen sich je nach Höhe aber bei weitem nicht nur für die Tischdekoration. Sie können auch als Bodenvase gestaltet sein. In diesem Fall sind sie 40 bis 50 cm hoch und bringen ein beachtliches Gewicht auf die Waage. Sie sind so robust und stabil, dass sie sich keineswegs einfach umstoßen lassen.

TIPP: Die Bodenvasen aus Metall sind eine hervorragende Aufbewahrungslösung für Sonnenblumen und Lilien. Auch Blumen mit großen Blüten wie beispielsweise Pfingstrosen sind darin gut aufgehoben.

Holz: Ein außergewöhnliches Material mit vielen Vorzügen

Wünschen Sie sich Vasen, die sich von den klassischen Designs verabschieden, sind Modelle aus Holz eine ausgezeichnete Wahl. Holz ist ein Naturmaterial und strahlt durch die deutlich sichtbare Maserung eine gewisse Gemütlichkeit und Lebendigkeit aus. Wird es zu einer Vase geformt, wird es von den meisten Herstellern lasiert. Die Lasur soll das Naturmaterial schützen und eine lange Lebensdauer unterstützen.

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Mit viel Geschick und modernen Fertigungsverfahren lässt sich auch Holz in die verschiedensten Formen verwandeln, sodass die Vasenform immer wieder neu erfunden und interpretiert werden können. Je nach Design verwenden die Hersteller hier runde und eckige Formen. Gern wird auf kleine Kontraste wie Metallelemente gesetzt. Das Design der Holzvasen wird natürlich durch die Holzart geprägt, für die sich die Hersteller entschieden haben. Während Ahorn und Buche eher helle Vasen zaubern, wird mit Nussbaum ein dunkles Design umgesetzt.

Immer mehr Hersteller entscheiden sich für eine Kombination der verschiedenen Vasen und ergänzen Holz um ausgesuchte Glaselemente. Dadurch kann in die Vasen problemlos Wasser gefüllt werden. Die Elemente aus Glas schaffen auch eine gewisse Leichtigkeit. So werden einfache Vasen mit einem Holzständer kombiniert.

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